Quironsalud stärkt Fresenius den Rücken - Zuwächse im zweiten Quartal

Der Medizinkonzern Fresenius hat im zweiten Quartal beim Umsatz einen grossen Schritt nach vorn gemacht und auch seinen Gewinn gesteigert. Für Rückenwind sorgte bei den Bad Homburgern vor allem die gute Entwicklung der übernommenen spanischen Krankenhauskette Quironsalud. Der Dax -Konzern bestätigte am Dienstag seinen Ausblick für 2017, wonach der Konzernumsatz unter Herausrechnung von Währungseffekten um 15 bis 17 Prozent wachsen und das Konzernergebnis 19 bis 21 Prozent zulegen soll.
01.08.2017 07:42

Im zweiten Jahresviertel stiegen die Erlöse von rund 7,2 Milliarden Euro im Vorjahr auf nunmehr 8,5 Milliarden Euro, wie Fresenius mitteilte. Den Löwenanteil zu diesem Sprung trug Quironsalud bei. Konzernweit stieg das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 1,03 Milliarden Euro auf 1,177 Milliarden Euro, dies war ein Zuwachs von 14 Prozent. Währungseffekte herausgerechnet betrug das Plus noch 13 Prozent. Der Gewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen legte von 378 auf 459 Millionen Euro zu. Mit den Kennziffern lag Fresenius weitestgehend im Rahmen der Analystenerwartungen./tav/stb

(AWP)