Raiffeisen und DZ Bank prüfen "mögliche Ansätze stärkerer Zusammenarbeit"

Zürich (awp) - Raiffeisen Schweiz und die deutsche DZ BANK prüfen "mögliche Ansätze einer stärkeren Zusammenarbeit". Dies im Rahmen des "regelmässigen Austauschs", sagte eine Raiffeisen-Sprecherin auf AWP-Anfrage zu einen Bericht des Finanz-Blogs "Inside Paradeplatz", wonach die Raiffeisen-Tochter Notenstein vor einem Kauf der DZ Privatbank Schweiz steht.
15.09.2016 10:35

In einem ersten Schritt hätten sich die Private-Banking-Tochterunternehmen Notenstein La Roche und DZ Privatbank darauf verständigt, Kooperationsmöglichkeiten zur Stärkung des Private Banking in den jeweiligen Heimatmärkten zu prüfen, so die Raiffeisen-Sprecherin weiter. Es sei eine entsprechende Absichtserklärung (Letter of Intent) durch die Vorstände/Geschäftsleitung und Vorsitzenden der Aufsichtsgremien beider Institute unterzeichnet worden. Die Gespräche würden allerdings "ergebnisoffen" geführt, heisst es.

"Auf Grundlage der gemeinsamen Wertesysteme bestehen Anknüpfungspunkte, um im herausfordernden Marktumfeld durch die Nutzung der länderspezifischen Leistungsfähigkeit, Vorteile für die genossenschaftlichen Bankengruppen und deren Kunden in Deutschland und der Schweiz zu generieren", so die Aussage.

"Inside Paradeplatz" hatte zuvor berichtet, dass Notenstein La Roche die DZ Privatbank kaufen will. "Dies passiere wohl in den nächsten Tagen", hiess es dort unter Berufung auf eine Quelle mit Verweis auf Insider. Gemäss dem Artikel verwaltet die Schweizer DZ-Tochter Vermögen in der Grössenordnung von 5 Mrd CHF.

ys/uh

(AWP)