Raymond Weil-CEO sieht die Uhrenmarke für 2017 gut aufgestellt

Die Genfer Uhrenmarke Raymond Weil SA hat sich in dem für die Branche schwierigen Jahr 2016 laut CEO Elie Bernheim behauptet und sogar ein leichtes Umsatzplus erreicht. "Ein Grund dafür ist, dass wir ein familiengeführtes Unternehmen sind", sagte Bernheim im Interview mit AWP anlässlich der derzeit laufenden Uhrenmesse Baselworld. "Wenn wir spüren, dass sich das Marktumfeld zu verschlechtern beginnt, dann können wir rascher und flexibler auf Probleme reagieren."
24.03.2017 14:32

Während Raymond Weil im letzten Jahr zulegen konnte, sind die Schweizer Uhrenexporte insgesamt um 10% zurückgegangen. Marktschätzungen zufolge dürfte das Genfer Unternehmen mit den weltweit rund 150 Mitarbeitern und den gut 150'000 jährlich produzierten Uhren einen Umsatz von über 200 Mio CHF erwirtschaften.

Elie Bernheim, der das 1976 von seinem Grossvater Raymond Weil gegründete Unternehmen in dritter Generation leitet, sieht die Marke für das neu angelaufene Geschäftsjahr 2017 solide aufgestellt. Sie soll mit Themen zur Musik und nicht allzu teuren Preisen unter anderem auch ein jüngeres Publikum ansprechen, wie der erst 37-Jährige CEO im Interview weiter erklärte.

(Das vollständige Interview ist auf dem Premium-Dienst von AWP erschienen)

mk/tp

(AWP)