Raytheon Technologies hält sich in Corona-Krise besser als befürchtet

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Raytheon Technologies hat sich im zweiten Quartal im Tagesgeschäft besser geschlagen als befürchtet. So verbuchte der Konzern, der im April aus einer Fusion der Unternehmen Raytheon und United Technologies hervorgegangen war, wegen hoher Abschreibungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise einen Verlust von 3,8 Milliarden Dollar.
28.07.2020 15:04

Der um Sonderkosten bereinigte Gewinn betrug aber 598 Millionen Dollar, teilte der im US-Leitindex Dow Jones Industrial notierte Konzern am Dienstag in Waltham im US-Bundesstaat Massachusetts mit. Die Aktien des Unternehmens legten vorbörslich um 3 Prozent zu

Der Umsatz belief sich auf 14,1 Milliarden US-Dollar (12 Mrd Euro). Hier hatten Analysten etwas weniger erwartet. Die Corona-Krise belastete den Konzern bereits im zweiten Quartal deutlich, wobei Wertminderungen von Unternehmensteilen den grössten Anteil ausmachten. Die eigentlich angekündigte Prognose für 2020 blieb der Konzern derweil angesichts der Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie schuldig. So läuft vor allem das Geschäft mit der Flugzeugindustrie schlecht. So gehört etwa der Triebwerksbauer Pratt & Whitney zum Konzern./ssc/fba/mis

(AWP)