Reka 2016 erneut mit Umsatzrückgang bei Zahlungsmitteln - Plus bei Ferien

Die Schweizer Reisekasse (Reka) hat im Geschäftsjahr 2016 im Hauptgeschäftsfeld Zahlungsmittel wie im Vorjahr einen Rückgang verzeichnet. Das Verkaufsvolumen bei den Reka-Zahlungsmitteln ging um 4,4% auf 629,7 Mio CHF zum zweiten Mal in Folge zurück. Vor allem zwei Faktoren hätten dieses Geschäft beeinträchtigt, teilt das Unternehmen am Freitag mit.
06.01.2017 11:30

Einerseits sei die verschärfte wirtschaftliche Situation der Unternehmen zu spüren, welche ihren Mitarbeitern den vergünstigten Bezug von Reka-Zahlungsmitteln ermögliche. Die Zahl der begünstigten Mitarbeiter bei den grössten Unternehmenskunden sank dabei um gegen 6'000 Personen, betroffen waren vor allem die Sektoren Banken und Industrie. Andererseits nahm auch der Bezug von Reka-Checks durch den wichtigen Verkaufskanal Coop ab, dies wegen eines veränderten Bezugsmanagements sowie wegen der tiefen Treibstoffpreise.

Zu einem massgeblichen Teil seien diese belastenden Faktoren aber durch den Gewinn von Neukunden in ähnlichem Rahmen wie im Vorjahr kompensiert worden.

Im Geschäftsbereich Ferien nahmen die Umsätze dagegen um knapp 3% auf 36,3 Mio CHF zu, was auf neue Angebote mit "Leuchtturmcharakter" zurückgeführt wird sowie auf eine leichte Zunahme der Kapazitäten. Geholfen habe indes auch das stabile Wetter im Sommer und im Herbst. So hätten die Reka-Feriendörfer entgegen dem rückläufigen Trend im alpinen Raum ihre Auslastung gehalten. Vom Umsatz entfielen 28,6 Mio auf die Schweiz und 7,7 Mio auf das Ausland.

cf/cp

(AWP)