Repower-CEO: Kein "Fire-Sale" des Gas-Kombi-Kraftwerks Teverola

Der Energiekonzern Repower will mit dem Verkauf des Gas-Kombi-Kraftwerks im italienischen Teverola zuwarten, bis der "angestrebte Marktwert" erzielt werden kann, wie CEO Kurt Bobst in einem Interview vom Montag mit dem Finanzblog schweizeraktien.ch sagte. Im Rahmen der von Repower verkündeten Strategie 2025, wonach der Konzern ausschliesslich auf erneuerbare Energien setzten will, sei kein "Fire-Sale" des Werks geplant.
18.09.2017 10:14

Auch im Bereich Kernenergie seien Gespräche im Gang, jedoch könne dazu "noch nichts Konkretes" gesagt werden, so der CEO. Im Vordergrund stehe momentan vielmehr, das Dienstleistungsgeschäft weiter auszubauen. Dieses habe im ersten Semester 2017 bereits einen Anteil im unteren zweistelligen Millionenbereich zum Halbjahresabschluss beigetragen. Derweil seien die Investitionen "im Vergleich zum Marktpotenzial" tief, da sich die neuen Geschäftsbereiche aus dem Kerngeschäft heraus entwickeln würden, so Bobst weiter.

Neben dem bereits "nachhaltigen" Beitrag zum Cash-Flow aus der neuen Sparte rechnet der CEO mit Blick auf die kommenden zwei bis drei Jahre mit einer "leichten Erholung" an der Preisfront. Voraussetzung dafür sei allerding, dass ab 2019 - "wie angekündigt" - gewisse Produktionskapazitäten vom Netz gingen.

sta/rw

(AWP)