Repower vereinbart mit Partnerunternehmen Stromlieferung aus Bündner Wasserkraft

Chur (awp) - Der Bündner Energiekonzern Repower hat die Zusammenarbeit mit neun weiteren Partnerunternehmen aus der Schweiz und Liechtenstein vertieft. Die in der Gesellschaft Repartner Produktions AG zusammengeschlossenen Gesellschaften haben sich auf eine weitere Energielieferung ab Anfang 2017 von rund 240 GWh aus Bündner Wasserkraft geeinigt, teilte Repower am Mittwoch.
21.12.2016 07:50

Die aktuelle Stromproduktion der Repartner Produktions AG stammt gemäss den Angaben aus Schweizer Wasserkraft (Taschinas) und aus zwei Windparks in Deutschland (Lübbenau und Prettin). Die Partner haben sich nun laut Mitteilung auf einen anlagenbasierten Energieliefervertrag geeinigt, dessen Dauer, Kosten und Qualität auf den Prättigauer Kraftwerken Klosters, Schlappin und Küblis beruhe. Zu einem späteren Zeitpunkt solle zudem eine Übertragung der Anlagen und Konzessionen auf die Repartner Produktions AG geprüft werden.

An Kraftwerkseinsatz, Bewirtschaftung, Betrieb und Unterhalt der betroffenen Prättigauer Kraftwerke ändere sich nichts, heisst es weiter: Diese Arbeiten lägen auch künftig vollumfänglich in den Händen von Repower.

An der Repartner sind insgesamt zehn Energieversorgungsunternehmen beteiligt. Neben Repower, die mit einem Anteil von gegenwärtig 57% die Mehrheit hält, sind dies die Liechtensteinischen Kraftwerke (10%), IBAarau AG (7%), WWZ AG (7%), Kantonales Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) (5%), ewl energie wasser luzern (5%), Aziende Industriali di Lugano (AIL) SA (5%), IBC Energie Wasser Chur (1%), Rhiienergie AG (2%) und Energie Kanton Thurgau (1%).

tp/rw

(AWP)