Rheinmetall verdient dank Rüstungsgeschäft besser

Der Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall hat im Geschäft mit Waffen und Munition einen Lauf. Im abgelaufenen Jahr wuchsen Umsatz und Ergebnis der Rüstungssparte prozentual deutlich zweistellig, wie das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Auch die Auftragslage gibt weiter Auftrieb. "Organisches Wachstum und die weitere Verbesserung unserer Ergebnisse bleiben auch im gerade angelaufenen Geschäftsjahr unsere Ziele", sagte Vorstandschef Armin Papperger.
01.03.2017 08:06

Der Konzernumsatz kletterte im vergangenen Jahr insgesamt um 8 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (Ebit) legte noch stärker um 23 Prozent auf 353 Millionen Euro zu. Das war etwas mehr als von Analysten im Schnitt erwartet.

Die Rüstungssparte ist im Konzern mittlerweile die grössere, das Autogeschäft ist mit einer operativen Rendite von 8,4 Prozent jedoch noch profitabler. Analysten rechnen bei den Düsseldorfern auch künftig mit guten Geschäften bei Waffensystemen und Munition. Nach Jahren knapper Verteidigungsbudgets zeichne sich rund um den Globus wieder mehr Bedarf für Rüstungsgüter ab. Die endgültigen Zahlen für 2016 legt Rheinmetall am 23. März vor./men/stw/fbr

(AWP)