Rieter-Aktien werden verkauft - Bestellungseingang trifft Erwartungen

Die Rieter-Aktien werden im frühen Handel nach einem positiven Start mit Abgaben gehandelt. Der Spinnereimaschinenhersteller hat mit seinem Bestellungseingang in den ersten neuen Monaten den Konsens leicht übertroffen und auch die konkretisierte Guidance für das Gesamtjahr liegt mehr oder weniger im Rahmen der Erwartungen. Der eine oder andere Marktteilnehmer dürfte sich allenfalls eine positivere Überraschung und eine stärkere Belebung in China erhofft haben.
27.10.2017 10:50

Rieter notieren gegen 10.00 Uhr 1,5% tiefer auf 217,20 CHF. Nach einer positiven Handelseröffnung drehte die Notiz rasch ins Minus und bröckelte danach kontinuierlich ab. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI steht zur Berichtszeit mit 0,5% im Plus.

Der von Rieter ausgewiesene Bestellungseingang sorgt unter den Analysten für keine grosse Wellen. Die Experten sprechen in ihren ersten Kommentaren von einem Ergebnis im Rahmen oder ganz leicht über den Prognosen. Auch die bestätigte bzw. konkretisierte Guidance für das Gesamtjahr trifft die Erwartungen.

Einen gewissen Schwachpunkt sieht die ZKB in der zurückhaltenden Nachfrage in China und insbesondere Indien. Gewisse Investoren dürften sich eine stärkere Erholung in China erhofft haben, meint die UBS dazu.

Die UBS, Vontobel und die ZKB bekräftigen ihre neutrale Haltung gegenüber den Rieter-Titeln. Positiver bleibt BaaderHelvea. Das Haus empfiehlt die Aktien zum Kauf. Die Türkei könnte sich in den nächsten 12 bis 18 Monaten als positiver Swing-Faktor erweisen, wenn der Umsatzanteil des Landes wieder auf den historischen Stand von rund 15% ansteigt, schreibt der zuständige Analyst.

gab/

(AWP)