Roche kündigt Lizenzabkommen mit Oryzon zur Entwicklung von ORY-1001 auf

Der Pharmakonzern Roche hat die Zusammenarbeit mit der spanischen Oryzon Genomics zur Entwicklung des Produktkandidaten ORY-1001 aufgekündigt. Der Schweizer Pharmakonzern habe das spanische Unternehmen am Mittwoch darüber in Kenntnis gesetzt, dass man aufgrund von Schwerpunktsetzungen in der Pipeline die Forschungsarbeiten nicht weiter gemeinsam fortführen werde, teilte Oryzon am Donnerstag mit.
20.07.2017 09:14

Die beiden Unternehmen arbeiten seit April 2014 zusammen. Die Entwicklung und Kommerzialisierung von ORY-1001 war seinerzeit in die volle Verantwortung von Roche übergegangen. Seither habe man das Potential des Wirkstoffs in den Anwendungen Onkologie und Hämatologie untersucht.

Durch die Kündigung der Zusammenarbeit gehen nun wieder vollständig in den Besitz von Oryzon über, wie es in der aktuellen Mitteilung weiter heisst. Roche werde das aktuell laufende Phase-I-Programm in der Indikation kleinzelliges Bronchialkarzinom (SCLC) noch planmässig beenden.

Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen fokussierte sich auf Epigenik-basierte Medizin und erstrecke sich im Detail auf die Forschung und Entwicklung sowie Kommerzialisierung von LSD1-Hemmern.

hr/ra

(AWP)