Roche schliesst Lizenzabkommen mit Dermira für Asthma-Medikament Lebrikizumab

Der Pharmakonzern Roche ist mit dem US-biopharmazeutischen Unternehmen Dermira eine Lizenzvereinbarung eingegangen. In deren Rahmen lizensiert Roche einige weltweite Rechte an seinem Asthma-Produktkandidaten Lebrikizumab an Dermira aus. Dermira wird den Kandidaten vor allem in der Behandlung von atopischer Dermatitis prüfen, während Roche einige Lizenzrechte an dem Produkt weiterhin behält.
09.08.2017 07:52

Das US-Unternehmen leistet zunächst eine Einmalzahlung an Roche in Höhe von 80 Mio USD. Bei Erreichen bestimmter Meilensteine würden weitere Zahlungen an Roche in Höhe von 40 Mio fällig und im Falle eine Phase-III-Programms nochmals 210 USD, wie Dermira in einer Mitteilung vom Mittwoch erklärt. Sollte diese erfolgreich sein und Dermira das Mittel auf den Markt bringen, könnten Roche Umsatz-Meilensteine von etwas mehr als einer Milliarde USD zufliessen.

Roche selbst hatte Lebrikizumab bei Patienten mit schwerem Asthma getestet. Von den beiden Studien, die Roche damit durchgeführt hatte, und die vor gut einem Jahr ausgewertet worden waren, erreichte nur eine ihre Ziele (primären Endpunkt). Sie zeigte, dass Lebrikizumab Asthmaanfälle signifikant reduzierte. Dagegen erreichte Roche keine statistisch signifikante Reduktion der Anzahl Asthmaanfälle.

hr/yr

(AWP)