Roche-Tochter Genentech präsentiert positive Studiendaten zu Actemra

San Francisco (awp) - Die Roche-Tochter Genentech präsentiert am Jahreskongress des American College of Rheumatology (ACR) und der Association for Rheumatology Health Professionals (ARHP) neue positive Studiendaten zum Medikament Actemra/RoActemra (Tocilizumab) bei Patienten mit Riesenzellarteriitis (GCA). In der Phase-III-Studie GiACTA habe die Behandlung die Kriterien für ihren primären und zugleich für ihren wichtigsten sekundären Endpunkt erreicht, heisst es in der Mitteilung vom Samstagabend.
13.11.2016 10:11

Die Studie habe aufgezeigt, dass mit Actemra/RoActemra, das zu Beginn mit einer sechsmonatigen ausschleichenden Behandlung mit einem Steroid (Glukokortikoid) kombiniert wurde, signifikant mehr Patienten eine anhaltende Remission ihrer Erkrankung erreichten und signifikant weniger Steroide benötigten als mit Steroiden allein, schreibt Roche weiter. Im Hinblick auf die Sicherheit seien keine neuen Ereignisse beobachtet worden, und die Resultate stimmten mit dem dokumentierten Sicherheitsprofil von Actemra/RoActemra bei rheumatoider Arthritis überein.

Derweil laufe eine 104-wöchige offene Verlängerung der GiACTA-Studie noch, heisst es weiter. Die Analyse dieser Verlängerungsstudie soll die Langzeitsicherheit und -wirksamkeit von Actemra/RoActemra über den Zeitraum von einem Jahr hinaus sowie mögliche langfristige steroidsparende Effekte messen.

Actemra hat von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA den Status eines Therapiedurchbruchs (Breakthrough Therapy Designation) für die Behandlung von Riesenzellarteriitis erhalten. Dieser Status soll die Entwicklung und Prüfung von Medikamenten, die für die Behandlung von schwerwiegenden Erkrankungen vorgesehen sind, beschleunigen und sicherstellen, dass die Patienten so schnell wie möglich Zugang zu diesen Medikamenten erhalten.

mk

(AWP)