Rückschlag für Krebs-Hoffnungsträger Avelumab von Merck KGaA und Pfizer

Der Darmstädter Pharmakonzern Merck KGaA und sein US-Partner Pfizer haben einen Rückschlag bei einem Hoffnungsträger erlitten. Die Phase-III-Studie des sogenannten Javelin-Programms zu Avelumab als Drittlinienbehandlung bei Patienten mit inoperablem, rezidivierendem oder metastasiertem Magenkrebs verfehlte den primären Endpunkt, wie die Merck KGaA am Dienstag mitteilte. Ziel sei ein verbessertes Gesamtüberleben im Vergleich zu einer Chemotherapie gewesen.
28.11.2017 14:58

Avelumab ist ein humaner Antikörper. Merck und Pfizer entwickeln und vermarkten diesen Hoffnungsträger gemeinsam. Das Mittel ist unter anderem in den USA zur Behandlung von bestimmtem Hautkrebs zugelassen.

Die Aktien der Merck KGaA drehten nach der Nachricht ins Minus und fielen um zuletzt 0,29 Prozent. Pfizer-Papiere gaben im vorbörslichen US-Handel ebenfalls leicht nach./mis/das

(AWP)