RWE-Tochter Innogy verwöhnt Aktionäre mit Dividende

Der Ökostrom-Konzern Innogy zeigt sich grosszügig bei der Dividende. "Für 2016 haben wir viel versprochen und wir haben unsere Versprechen gehalten", erklärte Konzernchef Peter Terium am Montag in Essen. "Mit 1,60 Euro je Aktie wollen wir rund 80 Prozent des bereinigten Nettoergebnisses an unsere Investoren ausschütten." Versprochen waren 70 bis 80 Prozent.
13.03.2017 07:02

Für 2017 dürfen sich die Anleger auf eine steigende Dividende freuen. Das bereinigte Nettoergebnis, das die Grundlage für die Berechnung bildet, soll von zuletzt 1,1 Milliarden auf über 1,2 Milliarden Euro steigen. "Wir haben uns vorgenommen, eine mittelfristig positive Dividendenentwicklung zu zeigen", erklärte Terium. "Innogy ist ein Dividendenwert mit Wachstumspotenzial."

Hauptprofiteur der erwarteten Ausschüttung ist der Mutterkonzern RWE , der auch nach dem Innogy-Börsengang noch knapp 77 Prozent an der Tochter hält. Bei Innogy hat RWE sein Zukunftsgeschäft mit Netzen, Vertrieb und Ökostrom gebündelt. Nicht nur RWE-Chef Peter Terium war zu Innogy gewechselt, sondern auch der Grossteil der Mitarbeiter des Konzerns. Bei RWE selbst verblieben die Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke sowie der Grosshandel mit Strom./das/stb

(AWP)