Salt büsst 2017 2,4% an Umsatz ein - EBITDA 9,7% über Vorjahr

Der Mobilfunkanbieter Salt hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 einen 2,4% tieferen Gesamterlös (ohne Mobilfunk-Terminierungsgebühren) von 958,1 Mio CHF erwirtschaftet. Im vierten Quartal stieg der Wert hingegen um 2,8% auf 250,5 Mio CHF, wie das Telekomunternehmen, das dem französischen Unternehmer Xavier Niel gehört, am Dienstagabend mitteilt.
13.03.2018 18:30

Das operative Ergebnis auf Stufe EBITDA steigerte Salt im Vorjahresvergleich um 9,7% auf 474,9 Mio CHF. Die entsprechende Marge kam bei 45,2% zu liegen (VJ 39,4%). Die Zunahme basiert laut Salt "hauptsächlich auf einem guten Kostenmanagement und der Optimierung operativer Prozesse".

Das Unternehmen erzielte ausserdem einen freien Cashflow von 302,3 Mio CHF (VJ 343,3 Mio) - oder 63,7% des in 2017 erzielten EBITDA. Im Kundenbereich habe das Unternehmen 51'000 Postpaid-Handykunden hinzugewonnen, heisst es weiter. Nun betrage der Gesamtkundenstamm im Postpaid-Bereich 1'223'000. Ebenfalls zugenommen habe die Anzahl der Prepaid-Kunden, und zwar um +2,0% auf 683'000.

2017 habe Salt auch so viel wie nie zuvor in sein Netzwerk investiert. Das Investitionsvolumen habe sich auf 382 Mio CHF belaufen. Mit der Einführung einer neuen Informatikplattform habe Salt ausserdem im 1. Quartal 2018 den letzten Schritt der aktuellen Insourcing-Strategie umgesetzt.

In der Medienmitteilung gibt sich Salt mit den Ergebnissen zufrieden. "Wir konnten 2017 unsere Wachstumsdynamik beibehalten und unsere Transformation erfolgreich abschliessen. Dank kontinuierlichen Investitionen ins Netzwerk haben wir die Qualität und die Geschwindigkeit für unsere Kunden spürbar verbessert", wird Salt-Mobile-CEO Andreas Schönenberger in der Meldung zitiert.

kw/ra

(AWP)