Salt setzt weiterhin auf eingeschlagene Strategie

Der Mobilfunkanbieter Salt setzt im Rahmen der eingeschlagenen Strategie weiterhin auf den Einstieg ins Festnetzgeschäft und auf Investitionen in die fünfte Mobilfunkgeneration 5G. Gleichzeitig sei das Unternehmen des französischen Unternehmens Xavier Niel in einer guten finanziellen Verfassung, wie der operative Leiter Olivier Rosenfeld in der Westschweizer Tageszeitung "Le Temps" erklärte.
20.11.2017 09:35

Über die luxemburgische Matterhorn Telecom Holding ist Salt mit 2,3 Mrd CHF verschuldet. Dies scheint Rosenfeld nicht zu beunruhigen. "Unsere Kennzahlen liegen im Marktdurchschnitt und unsere Anleihen werden über 100% gehandelt, was ein Zeichen des Vertrauens der Anleger ist", sagte er. Zudem erwirtschafte Salt jährlich einen Cashflow von 200 bis 300 Mio CHF und für die Schulden zahle man im Durchschnitt nur einen Zins von rund 3%.

Weiter hielt Rosenfeld fest, dass es bei Salt keine Pläne zum Stellenabbau gebe. Die Mitarbeiterzahl ist gemäss jüngsten Zahlen zurückgegangen. Salt bekunde derzeit Mühe, um qualifiziertes Personal in der Schweiz zu finden, so Rosenfeld. Wann der Einstieg von Salt ins Festnetzgeschäft erfolgen soll, wollte Rosenfeld nicht sagen. Dazu benötige man Zeit, ein genaues Datum für den Markteintritt habe man nicht gesetzt.

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(AWP)