Salzgitter rutscht im ersten Quartal in die roten Zahlen

Ein schwacher Stahlmarkt hat Salzgitter im ersten Quartal in die roten Zahlen gedrückt. Unter dem Strich fiel ein Verlust von 43,7 Millionen Euro an, wie das Unternehmen am Mittwoch in Salzgitter bei Vorlage endgültiger Zahlen mitteilte. Im Vorjahr hatte noch ein Gewinn von fast 97 Millionen Euro zu Buche gestanden. Die Corona-Pandemie hatte dabei nur begrenzte Auswirkungen, wird sich jedoch in den kommenden Quartalen niederschlagen. Das Unternehmen rechne daher für 2020 mit einem "beträchtlichen, sehr wahrscheinlich dreistelligen" Millionen-Euro-Verlust, bekräftigte Salzgitter Aussagen von Ende April. Zudem dürfte sich der Umsatz "merklich" reduzieren.
13.05.2020 07:53

Das Unternehmen hat daher mehrere Massnahmen ergriffen, wie Kurzarbeit für weite Teile des Konzerns oder ein freiwilliger Gehaltsverzicht mehrerer hundert Führungskräfte im In- und Ausland. Zudem würden Investitionen "restriktiv" gehandhabt./nas/fba

(AWP)

 
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