SBB will keine Billette mehr via Valora und Post verkaufen

Bern (awp/sda) - SBB-Billette an Postschaltern oder am Kiosk gibt es künftig nicht mehr: Die SBB beendet die Zusammenarbeit mit den Vertriebspartnern Valora, Post und Migrolino per 1. Januar 2018. Auch private Stationshalter können ab dann keine SBB-Billette mehr verkaufen.
06.09.2016 16:27

Aktuell vertreiben 52 Partner-Verkaufsstellen im Auftrag der SBB ein reduziertes Billett-Sortiment. Der Anteil dieses Kanals am Gesamtabsatz sei über die letzten Jahre allerdings kontinuierlich gesunken, teilte die SBB am Dienstag mit. Zuletzt habe er deutlich unter einem Prozent gelegen.

Im Gegenzug werden laut SBB laufend mehr Billette via Internet oder die Mobile App verkauft. Angesichts dieses Trends steige die SBB daher aus dem Billettverkauf durch Dritte aus. Damit könnten Vertriebskosten von rund 5 Millionen Franken jährlich eingespart werden.

Die SBB will künftig auf ihre eigenen Vertriebskanäle fokussieren, wie es in der Medienmitteilung heisst. Die SBB investiere beispielsweise in den Umbau stark frequentierter Reisezentren und entwickle eine neue Version der SBB Mobile App.

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(AWP)