Schmolz+Bickenbach unterbreitet Angebot für Asco Industries

Der Stahlhersteller Schmolz+Bickenbach hat für die Vermögenswerte von Asco Industries ein Übernahmeangebot unterbreitet. Das Interesse an Asco stehe im Einklang mit der Strategie, eine aktive Rolle in der Konsolidierung der Speziallangstahlindustrie in Europa zu spielen, teilt Schmolz+Bickenbach am Montag mit, ohne in der Mitteilung von Montagnachmittag finanzielle Details zum Angebot zu nennen.
20.11.2017 14:56

Ein erfolgreicher Abschluss der Transaktion würde eines der führenden europäischen Unternehmen im Bereich der hochwertigen Speziallangstähle entstehen lassen, heisst es weiter. Asco Industries hatte im Jahr 2015 mit rund 1'500 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 500 Mio EUR erzielt, während Schmolz+Bickenbach 2016 einen Umsatz von 2,3 Mrd EUR erwirtschaftet hat.

Die strategische Grundlage für das Angebots sei, dass sich die Produktionsstätten von Schmolz+Bickenbach und Asco Industries in Frankreich gut ergänzten. Dies würde zu einer effizienteren Produktion dank verbesserter und optimierter Auslastung aller Anlagen führen, ist Schmolz+Bickenbach überzeugt.

Bis es zu einem Abschluss der Transaktion komme, müssten noch verschiedene Bedingungen erfüllt sein. Entsprechend bedeute die Einreichung eines Angebots für Asco Industries nicht, dass die Transaktion zustande komme, heisst es einschränkend.

Im Vorfeld der Publikation wurden die Aktien von Schmolz+Bickenbach (Tickersymbol: STLN) an der Schweizer Börse bis 15.00 Uhr vom Handel ausgesetzt, wie die Börsenbetreiberin SIX Swiss Exchange am frühen Montagnachmittag mitteilte.

mk/cf

(AWP)