Schneider Electric hebt Prognosen an - Industrieautomatisierung läuft rund

Der französische Siemens-Konkurrent Schneider Electric hat seine Ziele für das laufende Jahr erneut angehoben. Der Umsatz dürfte nun im Gesamtjahr bereinigt um Wechselkursschwankungen sowie Zu- und Verkäufe um rund 4 Prozent steigen, teilte der Elektronikkonzern am Donnerstag mit. Bislang hatte Schneider aus eigener Kraft um 1 bis 3 Prozent zulegen wollen.
26.10.2017 08:40

Auch zur Profitabilität gibt sich das Unternehmen nun optimistischer. Die operative Marge, die angibt wie viel vom Umsatz als Ergebnis hängen bleibt, soll sich nun um 0,5 bis 0,7 Prozentpunkte verbessern. Die frühere Prognose lag bei 0,2 bis 0,5 Punkten.

Bestätigt fühlt sich der Konzern mit seinen neuen Zielen durch den Verlauf des dritten Quartals. Organisch zogen die Erlöse in der Berichtsperiode um 2,7 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro an. Dazu trug insbesondere China mit einem zweistelligen Plus bei.

Besser lief es vor allem in der Automatisierung von Fabriken - hier konkurriert Schneider mit Siemens und dem Schweizer Industriekonzern ABB. Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe eingerechnet, gingen die Erlöse konzernweit um knapp 2 Prozent zurück.

Schneider ist derzeit dabei, sein Industriesoftware-Geschäft mit dem britischen Spezialisten Aveva zusammenzulegen. Der Konzern ist zuversichtlich, das Geschäft wie geplant bis Jahresende unter Dach und Fach zu haben./she/men/zb

(AWP)