Schwache US-Verkäufe lassen Tiffany-Aktie einbrechen

Weniger ausländische Touristen und eine schwächere Nachfrage der heimischen Konsumenten nach edlen Schmuckstücken haben die US-Juwelierkette Tiffany & Co im ersten Quartal gebremst. In den seit mehr als einem Jahr geöffneten Geschäften sank der Umsatz um 3 Prozent, wie der Edeljuwelier am Mittwoch mitteilte. Damit schnitt der Konzern schlechter ab als erwartet. Die Aktie brach im frühen Börsenhandel um 8,65 Prozent ein.
24.05.2017 16:39

Insgesamt setzte der Konzern rund 900 Millionen US-Dollar um und damit ein Prozent mehr als im Vorjahr. Beim Gewinn konnte der Konzern die Erwartungen übertreffen. Dieser legte im Jahresvergleich um gut 5 Prozent auf 92,9 Millionen Dollar zu.

Neben der flauen Nachfrage in vielen Märkte kämpft Tiffany zur Zeit mit der Neubesetzung des Unternehmenschef-Posten, nachdem im Februar plötzlich der damalige Vorstandsvorsitzende Frederic Cumenal abgesetzt wurde. Vorübergehend führt nun Verwaltungsratschef Michael Kowalski den Konzern./hoskate/she/he

(AWP)