Schwaches britisches Pfund belastet Textil-Discounter Primark

Die auf Wachstum getrimmte irische Discount-Modekette Primark bekommt zunehmend das schwache britische Pfund zu spüren. Trotz eines deutlichen Umsatzwachstums fiel der operative Gewinn vor Währungsänderungen im Geschäftshalbjahr 2016/2017 (bis zum 4. März) um 2 Prozent auf 323 Millionen britische Pfund, wie der britische Mutterkonzern Associated British Foods (AB Foods) am Mittwoch mitteilte. Der starke US-Dollar habe die Beschaffungskosten in die Höhe getrieben und die Gewinnmarge belastet.
19.04.2017 17:53

Dabei profitierte Primark sogar noch von Absicherungsgeschäften. "Der volle Effekt der Pfund-Schwäche zum Dollar auf die Einkaufspreise von Primark wird im zweiten Geschäftshalbjahr zu einem grösseren Margenrückgang führen, da die Sicherungsgeschäfte in der ersten Hälfte des Jahres auf günstigeren Wechselkursen basierten," hiess es in der Mitteilung.

Derweil trieb die AB-Foods-Tochter ihre Expansion mit 16 neuen Filialen weiter voran. Anfang März waren es 329 Geschäfte. Der Umsatz auf Basis konstanter Wechselkurse stieg im Berichtszeitraum um 11 Prozent auf 3,2 Milliarden Pfund./mis/tos/he

(AWP)