Schwächerer US-Dollar belastet Infineon im Schlussquartal

Der schwächere US-Dollar hat den Chipkonzern Infineon im vierten Quartal belastet. Der Umsatz sank im Ende September geendeten Quartal daher leicht im Vergleich zum Vorquartal um 1 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Gegenüber dem Vorjahr blieb das robuste Wachstum mit einem Plus von 9 Prozent jedoch intakt. Das für Infineon entscheidende operative Ergebnis, das Segmentergebnis, sank gegenüber dem Vorquartal ebenfalls leicht um 3 Prozent auf 328 Millionen Euro, die entsprechende Marge betrug 18 Prozent, nach 18,5 Prozent die drei Monate zuvor. Auch hier fiel der Vergleich zum Vorjahr deutlich positiver aus.
14.11.2017 07:38

Das Nettoergebnis wurde im Schlussquartal von Abschreibungen und Aufwendungen im Zusammenhang mit der Übernahme von International Rectifier belastet und sank um rund ein Drittel gegenüber dem Vorquartal auf 176 Millionen Euro. Im Gesamtjahr konnte Infineon bei Umsatz und Gewinn deutlich zulegen und will den Aktionären daher mit 0,25 Euro je Aktie eine um 0,03 Euro höhere Dividende zahlen.

Für das neue Geschäftsjahr kündigte Infineon insgesamt ein weiteres Wachstum an. Für das saisonal schwächere erste Quartal jedoch erwartet Infineon bestenfalls eine Stagnation des Umsatzes. Im Gesamtjahr 2017/18 erwartet Infineon ein Umsatzplus von 7 bis 11 Prozent und eine nahezu unveränderte operative Marge von 17 Prozent in der Mitte der Umsatzspanne./nas/stk

(AWP)