Schweiz will mit Singapur im Bereich Fintech zusammenarbeiten

Zürich (awp) - Schweizer Fintech-Unternehmen soll künftig der Markteintritt nach Singapur erleichtert werden. Vertreter des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF) und der Monetary Authority of Singapore (MAS) haben eine Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Zusammenarbeit im Bereich Fintech unterzeichnet, heisst es in einer Mitteilung des Eidgenössisches Finanzdepartements (EFD) am Montag.
12.09.2016 11:28

Diese schaffe Rahmenbedingungen, welche "innovativen" Unternehmen erlauben würden, schneller erste Gespräche mit den Behörden im jeweils anderen Land aufzunehmen, um Auskunft zu erhalten, welche Art von Bewilligung benötigt wird. Auf diese Weise könnten regulatorische Unsicherheiten beseitigt und die Vorlaufzeit bis zum Markteintritt verkürzt werden.

Vertreter der beiden Länder trafen sich am Montag in Bern, um sich über nationale und internationale Entwicklungen in Finanzmarkt- und finanzpolitischen Fragen auszutauschen, wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht. Der Finanzdialog wurde von René Weber, Leiter der Abteilung Märkte im SIF, mit Vertretern der Aufsichtsbehörde Finma sowie der SNB geleitet. MAS und Finma hätten bei dem Treffen vereinbart, Informationen über Markttrends und ihren Einfluss auf die Regulierung auszutauschen.

Der Grundstein für den Dialog zu Finanzfragen wurde den Angaben nach am 8. Mai 2014 anlässlich des Besuchs von Singapurs Präsident Tony Tan in der Schweiz gelegt.

ys/ra

(AWP)

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