Schweizer Pensionskassen erzielen im Januar eine Anlagerendite von -1,06%

Zürich (awp) - Die Schweizer Pensionskassen haben auf ihren Anlagen im Monat Januar eine insgesamt negative Rendite erwirtschaftet. Dies überrascht wenig, konnte doch laut dem UBS-Pensionskasse-Barometer vom Freitag kaum eine Anlageklasse der Marktschwäche entkommen. Einzig Anleihen mit hoher Kreditqualität sowie Gold hätten ein Rally erlebt, da Anleger in vermeintlich "sichere Häfen" geflohen seien.
12.02.2016 13:35

Die Performance der Pensionskassen im bankeigenen Sample sei daher schwach ausgefallen. Nach einer mageren Gesamtjahresperformance 2015 von +0,8% starteten sie mit einer Performance von -1,06% ins neue Jahr. Der relativ grosse Anteil an "sicheren" Anleihen habe dabei geholfen, die Portfolios zu stabilisieren.

Die Bandbreite zwischen bester und schwächster Performance stieg im Januar wieder an. Nach 1,7% im Dezember lag der Abstand zuletzt bei knapp 2,3%. Pensionskassen mit Vermögen über 1 Mrd CHF lagen laut dem Barometer deutlich enger beieinander mit einer Bandbreite von 1,4%. Während die beste Pensionskasse im Januar ein leicht positives Ergebnis erzielen konnte, lag der schwächste Wert bei -2,15%.

In den letzten fünf Jahren (2011-2015) erzielten die untersuchten Pensionskassen den Angaben zufolge eine durchschnittliche Rendite von 3,8% p.a. Dabei schnitten Pensionskassen mit Vermögen über 1 Mrd CHF am besten ab, ihr durchschnittliches Ergebnis lag bei 4,1% pro Jahr. 2011 und 2015 waren dabei klar die schwächsten Jahre in diesem Zeitraum.

uh/ys

(AWP)