SEF 2017 Allianz Suisse-CEO: KMU haben die Cyber-Gefahr mittlerweile erkannt

Die jüngste Cyber-Attacke 'Wanna Cry' und ihre Auswirkungen haben den KMU-Managern die Gefahren, die von Cyber-Risiken ausgehen, stark vor Augen geführt. Als Folge davon sei bei der Allianz Suisse das Kundeninteresse an der im April 2017 lancierten 'Cyber Risk Versicherung' sprunghaft angestiegen, erklärte CEO Severin Moser am Freitag am Rande des Swiss Economic Forum (SEF) im Gespräch mit AWP. "In den wenigen Wochen haben wir bereits an die 100 Offerten ausgestellt und erste Verträge abgeschlossen."
02.06.2017 16:20

Das grösste Einzelrisiko in Sachen Cyber-Gefahr geht laut Moser von Betriebsunterbrüchen aus. Ein weiteres Problem stelle der Verlust von Daten dar. "Noch kaum bekannt ist dagegen das Reputationsrisiko. Muss ein Betrieb nämlich die Öffentlichkeit über ein Cyber-Problem informieren, schadet das der Reputation", sagte der Allianz Suisse-CEO.

Das Zeichnen von Cyber-Risiken stellt auch für die Allianz Suisse einen Lernprozess dar. "Die Anbieter können noch kaum auf Daten - etwa zu Schadensereignissen aus den vergangenen Jahren - zurückgreifen. Unsere Fachspezialisten erörtern gemeinsam mit den Kunden deren Risiken und die nötige Deckungssumme dazu", schildert Moser das Vorgehen.

(Das vollständige Interview ist auf dem Premium-Dienst von AWP erschienen.)

mk

(AWP)