Senvion will Teile des Geschäfts an Siemens Gamesa verkaufen

Der insolvente Windanlagenbauer Senvion will wesentliche Teile seines Geschäfts an den Konkurrenten Siemens Gamesa verkaufen. Dazu unterzeichneten die beiden Unternehmen eine nicht-bindende Exklusivvereinbarung, wie Senvion am Montag mitteilte. Dabei geht es um ausgewählte europäische Service- und Onshore-Aktivitäten. Eine finale Entscheidung wird bis Ende September erwartet.
16.09.2019 09:04

"Die heutige Ankündigung bedeutet, dass wir kurz davor stehen, einen sicheren Hafen für einen wesentlichen Teil des Unternehmens und seiner Mitarbeiter zu finden", erklärte Senvion-Chef Yves Rannou. Mit Blick auf die kommenden Wochen werde das Managementteam "weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um die bestmöglichen Lösungen für den Rest des Unternehmens zu finden." Zuvor hatte die Gläubigerversammlung den Insolvenzplan des Unternehmens genehmigt.

Senvion hatte im April Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet und sich auf die Suche nach Investoren begeben. Die Turbinenfertigung in Bremerhaven mit 200 Mitarbeitern steht dabei zum Jahresende vor der Schliessung./nas/stk

(AWP)

 
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