Metallverarbeitung - SFS schüttet markant höhere Dividende aus

Der Metallverarbeiter SFS hat im Geschäftsjahr 2016 deutlich mehr verdient. Die Aktionäre können sich mitfreuen.
10.03.2017 06:50
Jens Breu ist CEO von SFS.
Jens Breu ist CEO von SFS.
Bild: cash

Unter dem Strich steht ein gut 16% höherer Reingewinn von 122,2 Mio CHF, wie die Ostschweizer Gesellschaft am Freitag mitteilt. Die Aktionäre sollen in den Genuss einer höheren Dividende von 1,75 CHF (VJ 1,50 CHF) kommen.

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen vor allem bei der Dividende klar übertroffen: Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Gewinn von 118,1 Mio CHF sowie einer Dividende von 1,62 CHF pro Titel gerechnet.

Die anderen Eckwerte der Erfolgsrechnung waren mehr oder weniger bekannt und werden nun bestätigt. So nahm der Bruttoumsatz um 4,4% auf 1,44 Mrd CHF zu und erreichte damit eine neue Höchstmarke. Das operative Ergebnis auf Stufe EBITA (bereinigt) verbesserte sich derweil um knapp 21% auf 207,3 Mio CHF und die entsprechende Marge auf 14,4% von 12,5%.

Die Verbesserung bei der Rentabilität hat laut den Angaben verschiedene Gründe. Genannt werden Verkaufserfolge mit innovativen Produkten, eine bessere Auslastung der Fabriken sowie die Wirksamkeit der ergriffenen Massnahmen nach der Aufwertung des Schweizer Frankens.

Für das laufende Jahr rechnet SFS unter der Annahme unveränderter Wechselkurse mit einer Steigerung des konsolidierten Umsatzes von 8% bis 10% sowie einer bereinigten EBITA-Marge von 14,2% bis 15,2%.

(AWP)