Siemens baut 2900 Stellen in Deutschland ab - 500 weniger als geplant

Der Stellenabbau in der kriselnden Kraftwerkssparte von Siemens fällt etwas geringer aus als ursprünglich geplant. 500 der hierzulande vom Abbau bedrohten Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben, teilte der Konzern am Montag mit. Darauf habe sich Siemens nach monatelangen Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite geeinigt. Auf betriebsbedingte Kündigungen wolle Siemens-Chef Joe Kaeser verzichten, hiess es von Seiten der Gewerkschaft IG Metall.
24.09.2018 16:26

Ursprünglich wollte Siemens weltweit 6900 Stellen abbauen, 3400 davon in Deutschland. Nun sollen es hierzulande noch 2900 Arbeitsplätze sein. "Der niedriger ausfallende Stellenabbau liegt vor allem an der Weiterführung des Standortes in Görlitz und dem Erhalt einer Fertigung im Berliner Dynamowerk", hiess es zur Begründung. Die Einigung war Gewerkschaftsangaben zufolge bereits am vergangenen Mittwoch zustande gekommen.

Siemens will mit Einsparungen von weltweit 500 Millionen Euro die Kraftwerksparte wieder auf Vordermann bringen./maa/DP/tos

(AWP)