Siemens Gamesa greift nach Gewinnwarnung durch - Finanzvorstand muss gehen

Der Windturbinenhersteller Siemens Gamesa zieht Konsequenzen aus der Gewinnwarnung von Mitte Oktober. So tauscht die Siemens-Tochter zum Beispiel die für Finanzen und das Geschäft mit Meeres-Windturbinen zuständigen Manager aus, wie das Unternehmen am Freitag in Zamudio mitteilte. Zudem werde der geplante Kapitalmarkttag vom 15. November auf Mitte Februar verschoben. Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2016/17 (Ende September) sollen allerdings ebenso wie der Ausblick auf die laufenden zwölf Monate am 6. November vorgestellt werden.
20.10.2017 17:42

Der Konzern ist im Frühjahr durch die Fusion des Siemens-Windkraftgeschäfts mit dem spanischen Konkurrenten Gamesa entstanden. Siemens hält 59 Prozent an dem Unternehmen und konsolidiert es voll in seiner Bilanz. Der Konzern musste Ende vergangener Woche wegen hoher Lagerstands-Abschreibungen in Südafrika und den Vereinigten Staaten die Gewinnprognose senken./zb/stb

(AWP)