Siemens und Gamesa einigen sich auf Windkraft-Fusion

MÜNCHEN/ZAMUDIO (awp international) - Siemens und der spanische Windkraftkonzern Gamesa haben sich auf eine Zusammenlegung ihrer Windkraftsparten geeinigt. Der deutsche Elektrokonzern übernimmt dafür 59 Prozent der Aktien an den Spaniern, der Rest verbleibt bei den Gamesa-Aktionären, wie die Unternehmen am am Freitag mitteilten. Siemens zahlt je Gamesa-Aktie zudem rund 3,75 Euro in bar an die Gamesa-Anteilseigner - bei knapp 280 Millionen Aktien sind das rund 1,05 Milliarden Euro.
17.06.2016 14:00

Die Unternehmen versprechen sich aus dem Zusammenschluss Einsparungen von jährlich rund 230 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern ab dem vierten Jahr nach Abschluss des Deals. Mit der Fusion entsteht ein weltweit führender Anbieter von Windrädern mit einem Umsatz von rund 9,3 Milliarden Euro, das Unternehmen soll seinen Sitz in Spanien haben. Die Aufsichtsbehörden müssen noch zustimmen./men/stb

(AWP)