Siemens und Gamesa vor Übernahme restlicher Anteile an Joint-Venture

PARIS (awp international) - Die beiden Windkraftpartner Siemens und Gamesa stehen laut einem Bericht kurz vor der Übernahme der restlichen Anteile des Offshore-Gemeinschaftsunternehmens mit dem französischen Energiekonzern Areva . Mitte dieser Woche dürfte der kriselnde französische Kraftwerksbauer den Deutschen und Spaniern den Zuschlag geben, wie die Pariser Zeitung "Le Figaro" am Montag unter Verweis auf informierte Personen berichtet. Der Kaufpreis soll demnach rund 60 Millionen Euro für die restlichen 50 Prozent betragen. Der Siemens-US-Rivale General Electric (GE) ziehe damit mit einem eigenen Gebot den Kürzeren, hiess es weiter. Das Adwen genannte Unternehmen gehörte bislang zur Hälfte Areva und Gamesa und war ein strittiger Punkt bei den Fusionsverhandlungen der Windgeschäfte zwischen Siemens und Gamesa.
12.09.2016 08:37

Drei Monate nach dem angekündigten Zusammenschluss der Windkraftgeschäfte der beiden Konzerne läuft eine Frist aus, wonach Areva die restlichen Anteile an Adwen übernehmen kann oder ganz aussteigt. In Medienberichten war bereits spekuliert worden, dass GE mit seinem Gebot wohl nicht zum Zug kommt./men/stk/stb

(AWP)