Siemens wird erneut optimistischer - Zahlen besser als erwartet

Der Elektrokonzern Siemens wird dank eines guten Abschneidens im zweiten Geschäftsquartal erneut zuversichtlicher. Die Prognosen für Umsatz und Ergebnis bestätigte das Dax -Unternehmen am Donnerstag in München zwar, traut sich nun aber zu, diese trotz Integrationskosten für die Übernahme des Softwareanbieters Mentor Graphics sowie die Zusammenlegung des Windkraftgeschäfts mit der spanischen Gamesa zu schaffen. Diese Effekte würden die Ergebnismarge im industriellen Geschäft mit 0,3 mit 0,5 Prozentpunkten belasten sowie den Gewinn je Aktie mit 0,40 bis 0,60 Euro. Das Unternehmen habe sich im zweiten Quartal erneut besser entwickelt als die Märkte, sagte Vorstandschef Joe Kaeser.
04.05.2017 07:03

Der Umsatz kletterte in der Zeit zwischen Januar und März um 6 Prozent auf 20,22 Milliarden Euro, und insbesondere der Auftragseingang lag mit einem Plus von 2 Prozent auf 22,63 Miilliarden Euro über den Erwartungen von Analysten. Beim Ergebnis halfen den Münchenern Verbesserungen in fast allen industriellen Geschäften, aber auch ein Sonderertrag für die Neubewertung von Pensionsplänen. Das operative Ergebnis im industriellen Geschäft kletterte um 18 Prozent auf 2,49 Milliarden Euro, die entsprechende Marge um 1,2 Prozentpunkte auf 12,1 Prozent. Unter dem Strich stand ein für die Aktionäre verbleibender Gewinn von 1,45 Milliarden Euro. Das war ein kleines Plus von 0,4 Prozent wegen höherer Steueraufwendungen./men/stb

(AWP)