Sika-Gründerfamilie Familie Burkard stellt sich gegen 'SoZ'-Bericht

Die Reaktion kam schnell: In einer offiziellen Stellungnahme widerspricht die Sika-Gründerfamilie Burkard einem Bericht der "SonntagsZeitung", wonach die Familie Zweifel an der Transaktion mit dem französischen Saint-Gobain-Konzern haben soll. In dem Artikel würden die Absichten der Sika-Gründerfamilie falsch dargestellt, heisst es in der Stellungnahme vom Sonntag.
09.04.2017 15:35

"Die Familie Burkard hält fest, dass Saint-Gobain für Sika der richtige Partner und dass sie weiterhin unbeirrt gewillt ist, den Kaufvertrag baldmöglichst zu vollziehen", heisst es in der Stellungnahme weiter. Man krebse weder zurück, noch bestünden Zweifel am Sinn der Transaktion mit Saint-Gobain.

Vielmehr sei die Transaktion sowohl für Sika als auch für Saint-Gobain sehr gut. "Die Familie Burkard wird mit dem aktuellen Sika-Verwaltungsrat keine Verhandlungen über alternative Lösungen führen", betont die Gründerfamilie in der Mitteilung.

Gleichzeitig wird in der Mitteilung bestätigt, dass es zuletzt vermehrt Nachfragen gab, wie sich die Familie verhalten werde, falls die Klage im laufenden Prozessverfahren wider Erwarten rechtskräftig abgewiesen würde. "In diesem Zusammenhang hat die Familie wiederholt darauf hingewiesen, dass die Schenker-Winkler Holding (SWH) in einem solchen Fall Aktionärin mit Stimmenmehrheit bliebe und all ihre Rechte - einschliesslich aller Wahlrechte - vollumfänglich wahrnehmen wird", heisst es in der Stellungnahme.

hr/

(AWP)