Sinkende Beschäftigung in der Uhrenindustrie

de-Fonds NE (awp/sda) - Ende September 2016 waren in der Schweiz 56'802 Personen in der Uhrenindustrie und mikrotechnischen Branche beschäftigt. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 3,4%.
27.06.2017 17:50

Der Arbeitgeberverband der Schweizer Uhrenindustrie (CPIH) bezeichnet diesen Rückgang in einer Mitteilung vom Dienstag als moderat. Er lasse sich durch die schwierige wirtschaftliche Situation der Branche erklären.

Rückläufig war die Beschäftigung ausschliesslich in der Produktion. Dieser Personalbestand hat um 7,1% auf 39'526 Personen abgenommen. Demgegenüber ist die Verwaltung und die Direktion gewachsen. Deren Stellenetat hat sich um 6,3% respektive 8,2% auf 15'324 und 1804 Personen erhöht.

Laut dem Verband ist diese Zunahme vor allem auf statistische Gründe zurückzuführen. Bei der Erfassung der Daten seien nämlich vermehrt kleine Uhrenhersteller miteinbezogen worden, heisst es in der Mitteillung. Ebenfalls ein Rolle habe gespielt, dass gewisse Betriebe das Produktionsmanagement zum Verwaltungspersonal zähle.

Erneut angestiegen ist die Zahl der qualifizierten Mitarbeitenden. So hat sich der Anteil der Angestellten mit einem Berufsdiplom oder einer höheren Ausbildung von 66,5% im Vorjahr auf 69,2% erhöht. Gesunken dagegen ist die Zahl der Betriebe in der Branche. Sie hat sich seit der letzten Erhebung von 709 auf 699 Betriebe reduziert.

cp/

(AWP)