Societe Generale kämpft mit flauem Aktiengeschäft und Rechtsstreitigkeiten

Ein flaues Geschäft an den Kapitalmärkten und abermals hohe Kosten für Rechtsstreitigkeiten haben die Societe Generale (SocGen) im dritten Quartal belastet. So ist der Gewinn der französischen Grossbank um rund 15 Prozent auf 932 Millionen Euro gesunken. Die Erträge im operativen Geschäft seien trotz eines Anstiegs im Geschäft mit Privatkunden um knapp sechs Prozent auf 5,9 Milliarden Euro gesunken, teilte die Bank am Freitag in Paris mit. Deutliche Rückgänge gab es dagegen im Handel mit Aktien - eigentlich eine Stärke der Bank - gegeben. Die SocGen musste zudem weitere 300 Millionen für die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten zurückstellen. Anders als viele andere Banken hat sich die SocGen mit US-Behörden noch nicht auf einen Vergleich bei den Ermittlungen wegen möglicher Manipulation von Referenzzinssätzen wie dem Libor geeinigt. Das Ergebnis des dritten Quartals fiel noch schlechter aus als Experten ohnehin erwartet hatten./zb/oca
03.11.2017 08:25

(AWP)