Société Générale Private Banking streicht 80 Stellen in der Schweiz

(Mit letzten zwei Abschnitten ergänzt)
13.10.2016 15:39

Genf (awp/sda) - Bei der Bank Société Générale Private Banking kommt es zu einem Stellenabbau. An den Standorten Genf, Lausanne und Zürich streicht die Privatbank 80 von insgesamt 420 Stellen.

"Die Bank hat ein Konsultationsverfahren eröffnet", schrieb sie am Donnerstag in einer Stellungnahme, in der sie einen Bericht des Westschweizer Lokalfernsehens La Télé bestätigte.

Zudem verlagert die Bank ihre Aktivitäten von Lausanne an ihren neuen Sitz in Genf. Damit wird das Geldhaus seine Geschäfte in der Schweiz künftig von Genf und Zürich aus steuern.

Das Institut begründete die Rationalisierung mit dem Umfeld, das sich in einem schnellen Wandel befinde. Infolge der wirtschaftlichen Entwicklung und der gestiegenen regulatorischen Anforderungen seien die Kosten gestiegen.

Die Schweiz bleibe allerdings ein Schlüsselland für die Bank. Ende 2015 verwaltete sie fast 20 Mrd CHF an Vermögen für private Investoren auf schweizerischem Boden. Société Générale ist seit 1897 in der Schweiz präsent. Das Pariser Unternehmen wurde 1864 gegründet.

tp

(AWP)