Sonderfaktoren belasten Daimlers Mercedes-Benz-Absatz in USA weiterhin

Der Autobauer Daimler hat mit seiner Stammmarke Mercedes-Benz in den USA im vergangenen Monat erneut einen herben Absatzdämpfer einstecken müssen. Im August verkaufte das Unternehmen wegen Belastungen durch diverse Sonderfaktoren mit 20 339 Autos fast ein Fünftel weniger Pkw der Marke mit dem Stern, wie Daimler am Dienstag am US-Sitz in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) mitteilte. Auf Jahressicht liegen die Stuttgarter damit 6,6 Prozent im Minus.
04.09.2018 19:54

Bei den kleinen Nutzfahrzeugen, den Vans, legte der Konzern hingegen zu. Der Absatz der Kleinwagenmarke Smart brach um 52,8 Prozent ein. Das Produkt wird gerade in den USA zur reinen Elektromarke umgestellt. Inklusive der beiden Bereiche gingen die Verkäufe im August um 17,1 Prozent auf 24 192 Autos zurück. In der Gesamtbetrachtung liegt Daimler damit im bisherigen Jahr um 5,9 Prozent unter dem Vorjahreswert./jha/nas

(AWP)