Sorgenkind A400M lässt Airbus-Gewinn einbrechen

Der Dauer-Ärger mit dem Militärtransporter A400M hat dem Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus 2016 das Jahresergebnis gründlich verhagelt. Nachdem Airbus wegen ernsthafter Probleme mit den Turboprop-Triebwerken des Flugzeugs schon im vergangenen Sommer eine Belastung von einer Milliarde Euro verbucht hatte, sattelte das Management zum Jahresende weitere 1,2 Milliarden Euro drauf. Der Gewinn sackte dadurch im Vergleich zum Vorjahr um 63 Prozent auf 995 Millionen Euro zusammen, wie der Konzern am Mittwoch in Toulouse mitteilte. Damit verdiente Airbus gerade noch halb so viel wie von Analysten erwartet.
22.02.2017 07:41

Gelöst sind die Probleme noch nicht, stattdessen muss Airbus mit dem Unmut der Käuferstaaten zurechtkommen. "Die Risikoreduktion in diesem Programm und die Stärkung der Programmdurchführung haben für uns bei diesem Flugzeug im Jahr 2017 höchste Priorität?, sagte Airbus-Konzernchef Tom Enders./stw/fbr

(AWP)