Spanische Telefonica profitiert von Währungsaufschwung in Brasilien

Der spanische Telekomkonzern Telefonica hat im ersten Quartal vom Währungsaufschwung in Brasilien profitiert. Konzernweit kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um 5 Prozent auf 13,1 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Madrid mitteilte. Aus eigener Kraft - also ohne Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe - hätte das Plus nur 1,5 Prozent betragen. Vor allem der Aufschwung der wegen der Wirtschaftskrise lange schwachen brasilianischen Währung sorgte für Auftrieb. Im Tagesgeschäft belasteten Umsatzrückgänge in Deutschland und dem Heimatmarkt Spanien.
11.05.2017 08:00

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wuchs um 4,8 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro - auch hier half der brasilianische Real nach, während das britische Pfund nach dem Brexit-Entscheid belastete. Unter dem Strich stand ein Plus von 42 Prozent auf 779 Millionen Euro, weil unter anderem die gesenkte Schuldenlast für ein besseres Finanzergebnis sorgte. Die Prognosen bestätigte das Unternehmen./men/fbr

(AWP)