Spanischer Infrastrukturkonzern übernimmt Autobahn in Italien

Rom (awp/sda/apa) - Eine der meistbefahrenen Autobahnen Italiens, die A4 zwischen den norditalienischen Städten Brescia und Padua, ist nun in spanischer Hand. Spaniens Infrastrukturriese Abertis hat die Übernahme eines 51-Prozent-Anteils an der norditalienischen Autobahn abgeschlossen.
09.09.2016 12:39

Der Deal betrug 594 Millionen Euro, berichteten italienische Medien. Verkauft wurde das Aktienpaket von einem Konsortium, an dem die Mailänder Grossbank Intesa San Paolo und die Baugesellschaft Astaldi beteiligt waren.

Abertis hegt weitere Projekte im italienischen Autobahnbereich. So buhlen die Spanier um die Konzessionen für die lombardische Autobahngesellschaft "Pedemontana lombarda", an deren Bau auch die Strabag mitgewirkt hatte, und um die Autobahn "Brebemi", die die Städte Mailand, Bergamo und Brescia verbindet, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Milano e Finanza" am Freitag.

In Italien ist Abertis schon seit Monaten im Vormarsch. So übernahm der Konzern 2015 von dem italienischen Mobilfunkkonzern Wind über 7000 Mobilfunk-Sendemasten in Italien.

(AWP)