Spotify-Gründer: Börsengang steht nicht auf der Agenda

Der Musikstreaming-Dienst Spotify hat nach Aussage seines Co-Gründers Martin Lorentzon kein Interesse an einem Börsengang. Die Berichte darüber seien komplett aus der Luft gegriffen, sagte Lorentzon am Freitag dem schwedischen Rundfunk. "Wir brauchen kein Geld, wir haben bereits genug Geld und wir suchen auch nicht nach mehr Geld. Ein Börsengang steht nicht auf der Agenda."
02.06.2017 10:32

In den vergangenen Wochen hatten verschiedene Medien über einen Börsengang der schwedischen Firma spekuliert - entweder auf traditionellem Weg oder über eine Direktplatzierung ohne das übliche Preisbildungsverfahren an der New Yorker Börse. Medienberichten zufolge wurde Spotify zuletzt mit rund 8,5 Milliarden Dollar bewertet.

Spotify ist der Marktführer im Geschäft mit Musik-Streaming, bei dem die Songs direkt aus dem Netz abgespielt werden. Der Dienst kommt nach eigenen Angaben auf 50 Millionen zahlende Abo-Kunden und mehr als 100 Millionen Nutzer insgesamt. Lorentzon zufolge befinde sich das Unternehmen weiter im Wachstumsmodus, wann es einen Gewinn erwirtschaften werde sei unklar./she/men/stb

(AWP)