Sprint und Softbank starten laut Kreisen Gespräche mit T-Mobile US

In die erwartete Konsolidierung der Telekommunikationsbranche in den USA kommt offenbar Bewegung: Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete, hat der viertgrösste US-Mobilfunker Sprint erste Gespräche mit T-Mobile US über eine Fusion geführt. Vertreter des Sprint-Grossaktionärs Softbank und von Sprint selbst hätten erste Kontakt mit der Deutschen Telekom aufgenommen, schreibt die Agentur.
12.05.2017 11:28

Telekom-Chef Tim Höttges hatte am Donnerstag erklärt, dass er nach dem Ende der jüngsten Frequenzauktion mit einer heissen Phase von Fusionsgesprächen - auch rund um die eigene Tochter T-Mobile US rechnet. Es sei jetzt "nicht nur erlaubt und möglich", dass die Unternehmen der Branche sich über verschiedene strategische Kombinationen unterhielten, "sondern sogar wahrscheinlich", sagte Höttges. Konkrete Spekulationen wollte er aber nach wie vor nicht kommentieren. Zudem sei nicht sicher, ob aus möglichen Gesprächen etwas werde.

In den USA erwarten Experten nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump und Neubesetzungen an der Spitze der Telekom-Aufsicht FCC, dass sich der Markt neu sortiert. Verschiedene Anläufe zu Übernahmen auf dem US-Mobilfunkmarkt waren in der Vergangenheit am Widerstand der Regulierer gescheitert./jha/fbr

(AWP)