Stada erhöht mitten im Übernahmepoker die Wachstumsziele für 2019

Der Generikahersteller Stada hat mitten im Übernahmepoker seine mittelfristigen Wachstumsziele angehoben. Für 2019 sei ein bereinigter Umsatz von 2,65 bis 2,7 Milliarden Euro zu erwarten, teilte die Gesellschaft am Freitag mit. Bisher waren rund 2,6 Milliarden angepeilt worden. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll nun bei 570 bis 590 Millionen Euro liegen und nicht wie bisher angenommen bei rund 510 Millionen. Beim bereinigten Konzerngewinn erhöhte Stada das Ziel von rund 250 Millionen auf 250 bis 270 Millionen Euro.
17.03.2017 11:04

Stada verwies etwa auf ein Programm zur Verbesserung der Performance und ein stärkeres Geschäft mit Generika. Zudem seien auf der Kostenseite zusätzliches Einsparpotenzial identifiziert und eingeleitete Massnahmen schneller umgesetzt worden.

Derzeit buhlen zwei Bietergruppen um den Pharmahersteller: die Finanzinvestoren Advent und Permira sowie Bain und Cinven. Am Donnerstag hatte die Stada-Führungsspitze die anberaumten Gespräche mit den Bietern vertagt. Vorstand und Aufsichtsrat sind der Meinung, dass die bislang vorgelegten Angebote nicht den Wert des Unternehmens widerspiegeln. Beide Konsortien sollen laut Medienberichten jeweils 58 Euro je Aktie auf den Tisch gelegt haben./jha/she

(AWP)