Stada hebt im Übernahmepoker Dividende an

Der Pharmakonzern Stada schüttet vor einer möglichen Übernahme durch Finanzinvestoren mehr Geld an seine Aktionäre aus. Die Dividende für 2016 soll im Vergleich zum Vorjahr um 2 auf 72 Cent je Aktie steigen, wie das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Für 2017 peilt Stada einen um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigten Umsatz von 2,28 bis 2,35 Milliarden Euro an. Das operative Ergebnis (bereinigtes Ebitda) dürfte zwischen 430 und 450 Millionen Euro liegen und der bereinigte Gewinn bei 195 bis 205 Millionen Euro.
01.03.2017 09:04

Im abgelaufenen Jahr belastete der Geschäftsumbau: Zwar stieg der Umsatz nach vorläufigen Zahlen um 2 Prozent auf 2,15 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ebitda) ging jedoch um 2 Prozent zurück. Wertberichtigungen unter anderem wegen der Einstellung des Brasilien-Geschäfts und des Rückzugs aus Ägypten wirkten sich negativ aus, auch Währungseffekte belasteten. Unter dem Strich verdiente Stada mit 92,9 Millionen Euro 16 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die vollständige Bilanz will Stada am 23. März vorlegen./jha/stk

(AWP)