Stadler Rail gründet Joint Venture für Westbahn-Flottenservice mit ÖBB

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und Stadler gründen ein Joint Venture zur Instandhaltung der Westbahn-Flotte in Wien. Die Fahrzeugflotte der mehrheitlich privaten Westbahn soll mit vereinter Expertise instandgehalten werden, teilten beide Unternehmen am Donnerstag in einer Mitteilung mit.
02.03.2017 16:38

Seit Betriebsbeginn vor fünf Jahren hält Stadler die KISS-Flotte der Westbahn in Linz instand. Die Westbahn werde ab Mitte 2017 ihre Fahrzeugflotte von bisher sieben auf siebzehn Stadler KISS-Garnituren aufstocken und mit der geplanten Angebotsausweitung die gesamte Instandhaltung nach Wien verlagern.

Der Start der ÖBB Stadler Service GmbH ist für Sommer 2017 geplant. Die ÖBB-TS GmbH beteiligt sich mit 60%, Stadler mit 40%. Das Joint Venture soll unter Einbezug des heutigen Führungsteams gemeinsam geführt werden. Eine Aufstockung des Personalstands bis Ende 2018 auf insgesamt 40 Personen ist geplant.

Beide Verwaltungs- bzw. Aufsichtsräte haben dem Zusammenschluss im November 2016 zugestimmt. Da der Zusammenschluss noch von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden muss, sei mit dem Final Closing im Sommer 2017 zu rechnen. Bis die am Wartungsstandort in Wien-West erforderlichen Adaptierungen abgeschlossen sind, werden die Fahrzeuge der Westbahn weiterhin in Linz instand gehalten.

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(AWP)