Stadler schafft offenbar Durchbruch in US-Strategie - Plant Fabrikstandort

Der Schienenfahrzeug-Hersteller Stadler ist mit seiner geplanten US-Strategie einen entscheidenden Schritt weiter. Wie die "Handelszeitung" am Dienstag vorab berichtet, plant Stadler einen neuen Fabrikstandort im US-Bundesstaat Utah. Die Kosten dafür belaufen sich demnach auf 45 Mio USD. Das Blatt bezieht sich hierbei auf einen Brief von Stadlers US-Chef Martin Ritter an den Senator von Utah.
23.05.2017 16:41

Bislang habe der Bau der Fabrik von der Genehmigung staatlicher Fördergelder durch die Trump-Administration für das kalifornische Mammutprojekt Caltrain abgehangen, heisst es in dem Bericht weiter. Die Finanzierung stehe nun aber fest, nachdem die oberste US-Verkehrsbehörde am Montagabend amerikanischer Zeit die Freigabe der Finanzmittel für das Projekt bestätigt habe.

Die Stadler-Rail-Fabrik soll auf einem Gelände in der Grösse von 13 Hektaren bei Clearfield City in Utah entstehen, bezieht sich das Blatt auf Projektdokumente. "Erst kommt das Thema noch in den Verwaltungsrat", zitiert das Blatt eine Stadler-Rail-Sprecherin. Bisher hatte das Unternehmen in Utah lediglich eine Endmontagehalle.

Bei Caltrain gehe es um den Ausbau einer elektrifizierten Bahnstrecke samt dazugehörigen Zugwagen, die Stadler Rail liefern soll. Der Auftragswert für 96 Wagen beläuft sich laut "Handelszeitung" auf 550 Mio USD, mit der Option auf die Lieferung weiterer 96 Wagen.

hr/ra

(AWP)