Stahl-Tarifkonflikt: 3000 Beschäftigte im Warnstreik bei Thyssenkrupp

Beim grössten deutschen Stahlkonzern Thyssenkrupp haben am Dienstag nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall rund 3000 Beschäftigte bei einem Warnstreik vorübergehend ihre Arbeit niedergelegt. Hintergrund der Protestaktion war die laufende Tarifauseinandersetzung für die rund 72 000 Beschäftigten in der nordwestdeutschen Stahlindustrie. Erst am Montag hatten Arbeitgeber und Gewerkschaft ihre Gespräche in der zweiten Verhandlungsrunde ohne Ergebnis vertagt. Während die IG Metall 4,5 Prozent mehr Geld fordert, haben die Arbeitgeber bislang ein Angebot über 1,3 Prozent vorgelegt und dabei auf die schwierige Situation der Branche hingewiesen. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 16. März geplant./uta/DP/she
07.03.2017 13:42

(AWP)