Stahlkonzern Salzgitter hebt nach gutem Halbjahr Jahresprognose an

Deutschlands zweitgrösster Stahlhersteller Salzgitter hat nach einem erfolgreichen ersten Halbjahr seine Jahresprognose angehoben. Der Vorsteuergewinn soll 2017 nunmehr bei 150 bis 200 Millionen Euro liegen, wie aus einer am frühen Donnerstagabend veröffentlichten Unternehmensmitteilung hervorgeht. Bisher war Salzgitter von 125 bis 175 Millionen Euro ausgegangen. Beim Umsatz rechnet der Konzern mit einer Steigerung auf 9 Milliarden Euro.
27.07.2017 18:39

Anleger zeigten sich erfreut. Im späten Frankfurter Handel legte der Kurs der Salzgitter-Aktie zuletzt um fast 2 Prozent zu.

Allerdings ergebe sich aus der Fälligkeit der Umtauschanleihe im November 2017 noch eine erhebliche Schwankungsbreite des Konzernergebnisses, hiess es in der Mitteilung weiter. Ebenso könnten Chancen und Risiken aus aktuell nicht absehbaren Erlös-, Vormaterialpreis- und Beschäftigungsentwicklungen sowie Veränderungen von Währungskursen den Verlauf des Geschäftsjahres 2017 erheblich beeinflussen.

Im ersten Halbjahr war der Aussenumsatz um 16 Prozent auf gut 4,6 Milliarden Euro nach oben geklettert. Der Vorsteuergewinn legte um mehr als das Sechsfache auf gut 100 Millionen Euro zu. Positiv wirkten hier die Segmente Flachstahl und Handel. Dem standen Belastungen aus der US-Dollar-Währungsabsicherung und Bewertungseffekte aus der Aurubis-Umtauschanleihe entgegen./he/she

(AWP)