Statoil ringt weiter mit Ölpreisverfall - Erstmals Verlust vor Einmaleffekten

OSLO (awp international) - Der Ölpreisverfall macht dem norwegischen Konzern Statoil weiter schwer zu schaffen. Im zweiten Quartal rutschte der staatliche Öl- und Gaskonzern auch erstmals bereinigt um Sondereffekte in die roten Zahlen. Das Unternehmen fährt jetzt die Investitionen weiter runter und setzt auf die positiven Folgen des bereits eingeleiteten Sparkurs. Im zweiten Quartal sei bereinigt um Absicherungsgeschäfte, Sonderabschreibungen und andere Einmaleffekte ein Verlust von 28 Millionen Dollar angefallen, teilte der Konzern am Mittwoch in Oslo mit.
27.07.2016 09:29

Zum Jahresauftakt war Statoil bei diesem Wert noch im Plus. Der Umsatz brach um 30 Prozent auf 11,3 Milliarden Dollar ein. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Analysten hatten vor den Einmaleffekten mit einem Gewinn gerechnet. Die Aktie gab in den ersten Handelsminuten in Oslo deutlich nach./zb/stb

(AWP)